Denkanstöße
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Leben und Denken in Gruppen
Im Buch Leben und Denken in Gruppen beschreiben Christine Pechtl und Karin Zajec in ihrem Artikel Identität und Zugehörigkeit wie sehr die alte Idee einer völlig selbstgewählten Identitätskonstruktion zu kurz greift. In einem gruppendynamischen Verständnis entsteht unsere Identität ganz wesentlich über Zugehörigkeit: zur Gesellschaft, zu Bevölkerungsgruppen, zu unserern Bezugsgruppen.
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Karin Zajec, Mitinitiatorin von Hier & Jetzt – Gruppendynamik weiter denken, zu Gast im Podcast „Psychotherapie Bewegt“
in einem Gespräch mit Lucia Laggner mit offenem Verlauf …
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Buchempfehlung: Gewalt der Ungleichheit von Christian Neuhäuser
„Gerade weil meine Erfahrung mir nur ein Teilwissen liefert, muss ich mich mit anderen Menschen austauschen. Deren Erfahrungen liefern mir ein Wissen …
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Der Mensch wird am Du zum Ich – Martin Buber
Erst im Kontakt und Austausch mit anderen können wir uns über unsere eigene Identität klar werden und an ihr arbeiten. Bedeutung wird gemeinsam entwickelt.
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Es ist günstig, strukturelle und individuelle Ungleichheiten und ihre Verschränkungen wahrzunehmen und auszuhalten
Erst im Kontakt und Austausch mit anderen können wir uns über unsere eigene Identität klar werden und an ihr arbeiten. Bedeutung wird gemeinsam entwickelt.
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Gut situierte Bildungsbürger*innen sind nicht einfach so liberaler und offener, sondern aufgrund ihrer privilegierten Position.
Identität entwickelt sich nicht isoliert, sondern im Zusammenspiel mit unserem sozialen Umfeld – sie entsteht über Zugehörigkeit.
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Gruppendynamische Haltung und die Frage nach der passenden Geschichte
Auf der gemeinsamen Fachtagung von DGGO – Deutsche Gesellschaft für Gruppendynamik und Organisationsdynamik e.V., ÖGGO -Österreichische Gesellschaft für Gruppendynamik und Organisationsberatung FS GD.DG (ÖAGG) hat Andreas Amann in seinem Vortrag zentrale Aspekte der gruppendynamischen Haltung skizziert – viele davon teilen wir …
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Verwundbarkeit als demokratische Ressource und was Gruppen damit zu tun haben
Ob in Diskussionen rund um Klimakrise, Genderdebatten, Migration oder Verschwörungserzählungen – oft ist nicht die Argumentation selbst das Wirkmächtige, sondern das Gefühl, mit dem gesprochen, geschrieben und kommentiert wird. Angst, Wut, Kränkung, Überforderung, Ohnmacht – sie prägen öffentliche Diskurse und private Beziehungen gleichermaßen. Soziale Medien verstärken diese Dynamiken: Sie beschleunigen Affektausdruck, begünstigen Echokammern und entziehen dem…
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Das Reale ist relational
Das Reale ist relational (Pierre Bourdieu)
